Foyer Jean Arnolds: Glaubens- und Besinnungsstätte in Moresnet - Aktuelles

Zusammenkunft der Priester, Diakone und Pfarrassistentin am Gründonnerstag

Am Gründonnerstag verweilten 7 deutsch- und 12 französischsprachige Priester und Diakone sowie die Pfarrassistentin der Dekanate Eupen-Kelmis und Montzen im Foyer Jean Arnolds. Dieses Treffen war zunächst einer Gebetszeit gewidmet.

Es folgte die Verteilung der Heiligen Öle für Taufe, Firmung und Krankensalbung, die am Vorabend in der Kathedrale in Lüttich durch Bischof Delville geweiht wurden.

Diese Zusammenkunft wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen abgerundet. Besonders wurde Herr Dechant Helmut Schmitz zu seiner 40jährigen Priesterweihe geehrt.

Unsere aufrichtige Dankbarkeit gilt einem jeden für die wertvolle Ausübung seines geweihten Dienstes für uns Gemeinden und für die Umsetzung der Aufgaben im Bistum. 🙏

 

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Treffen der Firmlinge der Pfarre Kelmis

Im zweiten längeren Treffen am Freitag abends, 20.3 und am Samstag, 21.3 im Foyer haben wir mit den 42 Firmkandidaten aus der Pfarre Kelmis im Plenum und in 4 Untergruppen über das Thema „Heiliger Geist“ ausgetauscht. Alle haben dann einzeln oder in 2/3er Gruppen über ihr soziales Engagement berichtet, wobei der Einsatz und auch der Kontakt zu Heimen oder Initiativen herausgeschält wurden und die Erfahrung der Jugendlichen wie auch der Besuchten zu Wort kam.

Wir haben die Sakramente der Kirche auch ansprechen können und die Bedeutung und den Ablauf der Firmungsfeier näher betrachtet. Dazu kam eine kleine Bußfeier mit dem Verbrennen der Zettel ihrer Bekenntnisse. Zum Abschluss der Tages und der Vorbereitungszeit haben wir im 4. Stock der Klinik St Josef mit den Paten die Hl. Messe gefeiert und dort auch eine gemütliche Kaffee-/Kuchenrunde erlebt.

Die Firmung selbst wird am  23.5.um 14.30 stattfinden, die Generalvikar de Beukelaer leiten wird. Ein herzliches DANKE dem Team der Katechetinnen und Katecheten, sowie den Jugendlichen, die allesamt zum guten Gelingen und der herzlichen Atmosphäre beigetragen haben.

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Schweigeexerzitien mit Pfarrer Jean Pohlen

Vom 16.3 bis zum 20.3 erlebten 9 Personen eine Woche der Exerzitien in Stille; einige andere kamen für einige Stunden hinzu.

Wir haben betrachtet, wie wir uns die Kirche der Zukunft vorstellen könnten. Dazu sind wir im A.T. bei Abram gestartet, haben auf Mose und die Propheten geschaut und darin den Ursprung des Glaubens, der Glaubensgemeinschaft im Volk Israel und den Ansatz für Strukturen und Regelungen (10 Gebote) betrachtet.

Über Johannes den Täufer kamen wir zu Jesus Christus, zu den ersten Jüngern und zu Aussagen im Johannesevangelium 15 über die Verbundenheit mit Christus und untereinander. Das Pfingstgeschehen und die Schlusskapitel der Offenbarung haben uns zum Vertrauen in die Zukunft eingeladen. Denn die Kirche soll bewusster ihre SYNODALITÄT, erkennen und leben, wie Papst Franziskus es angedacht hat und Papst Leo es in die kommende Zeit weiterführen wird.

‚Gemeinsam auf dem Weg als Volk Gottes und Leib Christi in der Welt‘, so war ja das Grundthema des II. Vatikanums unter der Initiative von Papst Johannes XXIII. und Paul VI. mit seinen Pilgerreisen, Pastoralbesuchen und den Enzykliken.

ALLE sind miteinander auf den Weg gestellt und die unterschiedlichen Aufgaben, Charismen und Dienste sollen nicht in Konkurrenz, sondern in Verbundenheit und Ergänzung gelebt werden.

Mit der Feier der ‚Marienweihe‘, wie sie in den Foyers de Charité üblich ist, haben wir die Woche froh und dankbar abschließen können.

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Eindrücke eines Teilnehmers

Gelebter Glaube und gelebte Kirche im Foyer Jean Arnolds

In der Woche vom 16. bis 20. März durfte ich im Foyer Jean Arnolds gelebten und geteilten christlichen Glauben erleben.
Das Foyer (in Moresnet-Chapelle) hatte zu 5 Tagen Exerzitien in Stille unter dem Thema ‚Kirche‘ eingeladen.
Jean Pohlen hielt die täglichen Einführungen (Vorträge von +/- einer Stunde) mit Fragen und kurzen Reaktionen der Teilnehmenden. Ansonsten wurde geschwiegen (mit Musikhilfe während der Mahlzeiten) und gemeinsam oder allein gebetet. Die Stille im Haus war wohltuend. Täglich wurde auch eine Eucharistiefeier, das gemeinsame Rosenkranzgebet und stille Anbetung angeboten. Jean betonte, dass das Programm Angebot und nicht Pflicht sei. Ich habe mich frei und wohl gefühlt.
Das Essen war reichlich (trotz Fastenzeit) und meines Erachtens gut bis sehr gut.
Im Haus herrschte eine Atmosphäre gegenseitigen Respektes und Hilfe. Jede und jeder halfen spontan beim Tische decken, Abräumen und Spülen (wenn nötig – meistens tat dies die Spülmaschine 😊).

Ich habe auch erlebt, dass wir uns gegenseitig in der Verschiedenheit der Meinungen respektierten, selbst wenn diese mal sehr unterschiedlich waren (besonders bei einem kurzen Meinungsaustausch am Donnerstagnachmittag). Jean erklärte seine Sicht von Kirche mit den Vorträgen aufbauend auf die Bibel – von Abraham bis zur Offenbarung. Sehr interessant und in meinen Augen ‚fortschrittlich‘.
Eine Herausforderung waren seine Fragen im Anschluss an die Vorträge. Da hatte jede und jeder in der ‚freien Zeit‘ einiges zu verarbeiten und vielleicht auch ‚zu verdauen‘. Auch das ist der Sinn einer solche Exerzitien-Woche.
Wir haben als Christen mit unseren verschiedenen Ansichten friedlich und hilfsbereit miteinander gelebt und unseren Glauben praktiziert – das ist Kirche.

Für mich war die Woche gelebter Glaube und gelebte Kirche. Die meisten Anwesenden  – 9 Personen – waren pensioniert (bis auf Jean und Sylvie), was für eine Veranstaltung in der Woche normal ist. Wer kann es sich schon leisten, für seinen Glauben eine Woche von der Arbeit freizunehmen? Der Richtpreis (250 €) war niedrig, natürlich darf, wer kann und will, etwas mehr geben. Das Haus ist von der Ausstattung her einfach und gemütlich. Es hat mir aber an nichts gefehlt.

Herzlichen Dank den Mitgliedern des Teams vom Foyer Jean Arnolds.

Ich lade jede und jeden Christen ein, sich gelegentlich eine solche Woche (dort) zu gönnen.

Günther

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Einkehrtag der Ehegruppen "E.N.D." aus Aachen

Am Samstag 14.3. hatten wir zum ersten Mal einen Einkehrtag für und mit Mitglieder(n) der Aachener Ehegruppen „E.N.D.“, wozu sich 6 Paare eingefunden hatten. Sie wählten, in dieser unsicheren Zeit von Welt und Kirche, das  Thema:

‚Ängste und Hoffnung‘.

Wir haben dabei einige Bibeltexte des A.T und des N.T durchgesehen und daraus die Zusage Christi  herausgelesen, dass Er in ALLEN Situationen bei uns ist. Er regelt die Probleme nicht gleich, doch stärkt Er unser Vertrauen, dass Er bei uns ist und uns begleitet. Dieses Vertrauen stärkt unseren Glauben. Solche gemeinschaftlichen Zusammenkünfte und Gebete verbinden uns stärker und machen uns Mut. Hier sehen wir auch den Sinn der österlichen Bußzeit vor Ostern: offener werden für das neue Leben, das uns in Christi Tod und Auferstehung geschenkt wird.

Wir haben auch ausgetauscht und zum Abschluss die hl. Messe gefeiert. Für Proviant mittags und zum Kaffee hatten die Mitglieder selbst gesorgt. Hannelore hatte dazu eine gute Suppe vorbereitet.

Danke dieser Initiative mit 3 jungen Paaren; sogar der kleine Augustin hat mitgemacht.

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Besinnungstag mit Schwester Martina

Am 28.02.2026 verlebten 27 Teilnehmer einen bereichernden Besinnungstag zu dem Thema „Fastenzeit – Frühjahrsputz für die Seele“ unter der Leitung von Schwester Martina.

Zu Beginn wurde bedacht, welche verschiedenen Aspekte das Fasten/die Fastenzeit beinhalten kann. Ein weiterer Impuls thematisierte „die Versuchung“: Wie erlebe ich sie bei mir? Wie kann ich damit umgehen? Wie ist Jesus damit umgegangen?
Unterstützt durch ansprechende Gedanken von Jörg Zink, den Evangelientext des ersten Fastensonntags „Jesus in der Wüste“ und die Betrachtung eines Bildes hat Schwester Martina ihre wertvollen Erläuterungen eingebracht und so manche neue Einsicht wie auch gute Anregung bei den Anwesenden ausgelöst.

Es wurde von allen wertgeschätzt, in einer stillen Umrahmung aus dieser inneren Einkehr wie auch dem interaktiven Dialog geschöpft zu haben.

Danke, Schwester Martina!