Foyer Jean Arnolds: Glaubens- und Besinnungsstätte in Moresnet - Über uns

Über das Foyer

Das Foyer Jean Arnolds ist eine Begegnungs- und Besinnungsstätte mit einer ganztags geöffneten Hauskapelle. Es steht allen offenen – Gläubigen wie auch Nichtgläubigen – und ist ein Ort der spirituellen Erneuerung, Begegnung und Bildung. Neben ein – und mehrtägigen Einkehrzeiten und Exerzitien finden regelmäßige Anbetungen, Gebete und Bibelstunden statt.

Gerne kann das Foyer Jean Arnolds nach Absprache von Einzelnen oder Gruppen gegen Spende genutzt werden. Zum Beispiel nutzt die Lebensmittelhilfe alle zwei Wochen – ein Angebot, das sehr zum Geist unseres Hauses passt.

Neben der Kapelle stehen ein kleinerer Versammlungsraum sowie der neue große Horeb-Raum zur Verfügung. Wir würden uns freuen, wenn das Haus auch euch hin und wieder ein Zuhause sein könnte. Sendet uns gerne eine Anfrage, dann prüfen wir, ob und in welchem Rahmen eine Raumnutzung möglich ist.

Die Menschen hinter dem Foyer

Getragen wird das Haus von einer Kerngruppe aus engagierten Menschen und Ehrenamtlichen, die das spirituelle Programm gestalten, die Veranstaltungen organisieren, sich um die Verwaltung und Kommunikation kümmern sowie Kontakte zu Teilnehmenden, Referenten und Unterstützern pflegen. Wir werden außerdem tatkräftig unterstützt von einer Helfergruppe, die sich spontan nach Absprache einbringt. Auch du bist herzlich eingeladen, mitzumachen!

Wie alles begann

Das Foyer Jean Arnolds steht in der Tradition von Marthe Robin, die geistliche Exerzitien als Weg sah, den Glauben stetig zu vertiefen. Mit der Gründung eines Foyers de Charité im Jahr 1936 in Frankreich schuf sie hierfür einen Ort.

Die Seelsorger Joseph Bastin und Joseph Ossemann richteten 1960 zunächst in Eupen-Nispert ein solches Exerzitienhaus ein, das 1979 nach Moresnet-Kapelle verlegt wurde. Das Gebäude selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück und bot bereits im 19. Jahrhundert während des Kulturkampfs Franziskanern aus Aachen Zuflucht.

Seit 2009 trägt das Haus den Namen „Foyer Jean Arnolds“, in Erinnerung an den engagierten Priester Jean Arnolds (1904–1944) aus Baelen, der sich entschlossen für die Kirche einsetzte und schließlich vom NS-Regime hingerichtet wurde.